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WAS UNS WICHTIG IST

Peace Dove, Banksy*

KRIEGE BEENDEN

„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ Willy Brandt, 3. November 1981

Eine große Friedensbewegung wie in den 1970er und 1980er Jahren existiert heute leider nicht mehr. Verschiedene Gruppen, die damals noch selbstverständlich für die Sache des Friedens zusammen auf die Straße gingen, sind sich mittlerweile so spinnefeind, dass einige sich gegenseitig von der Teilnahme an Veranstaltungen ausschließen und nicht einmal mehr für das wichtigste aller Ziele gemeinsam eintreten wollen.

Wir Unterstützer des BSW setzen uns über diese gesellschaftliche Spaltung hinweg und begrüßen alle Initiativen, von denen wir den Eindruck haben, dass den Teilnehmern das Beenden von Kriegen und nachhaltiger Frieden echte Anliegen sind – auch wenn wir bei anderen Themen vielleicht unterschiedliche Auffassungen vertreten.

Im Folgenden findest du Termine zu Friedensinitiativen der kommenden Monate. Für nähere Informationen klicke einfach auf das Datum im jeweiligen Feld – wenn vorhanden, haben wir auf die Webseiten der Veranstalter verlinkt.

 

SOZIALE GERECHTIGKEIT

Auch in Freising besteht eine enorme, steigende, soziale Ungleichheit. Dies betrifft die Vermögenskonzentration und das Einkommen.                        In Freising, einer insgesamt wohlhabenden Stadt, ist die Situation komplex: Einerseits gibt es eine hohe Arbeitsplatzdichte, andererseits hohe Lebenshaltungskosten, die zu verdeckter Armut führen.   

  • Altersarmut: Berichte der Caritas Freising weisen auf eine zunehmende Altersarmut hin, bei der Senioren trotz lebenslanger Arbeit auf Grundsicherung angewiesen sind.
  • Kontext Bayern: Im Freistaat Bayern waren Anfang 2026 etwa 1,6 Millionen Menschen (ca. 12,4 % der Bevölkerung) armutsgefährdet.

Die Höhe der Neurenten in Oberbayern unterscheidet sich deutlich zwischen Männern und Frauen. Nach Daten des VdK Bayern vom Februar 2025 (basierend auf Bestandsrenten Ende 2023) betrugen die monatlichen Altersrenten:

  • Männer in Oberbayern: ca. 1.418 Euro.
  • Frauen in Oberbayern: ca. 914 Euro.Sozialverband VdK Bayern e.V.

Obwohl Oberbayern innerhalb Bayerns oft zu den Regionen mit höheren Renten zählt, liegen die Beträge im bayernweiten Durchschnitt oft unter dem Bundesdurchschnitt, insbesondere bei Frauen.

 
 
 

DEMOKRATIEKULTUR

Demokratie ernst nehmen und wirklich leben!

Unsere Demokratiekultur droht in gefährlicher Weise verloren zu gehen. Die Interessen und Probleme der Mehrheit unserer Bevölkerung kommen bei unseren etablierten Parteien schon lange viel zu kurz.

Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung fühlt sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten. Das ist ein Phänomen, das die Demokratie und ihre Glaubwürdigkeit massiv gefährdet.

Hinzu kommt in den letzten Jahren (Corona, Ukrainekrieg) eine geradezu groteske Einschränkung der Meinungsvielfalt. Offener und breiter demokratischer Diskurs wird diskreditiert und diffamiert, wenn der aktuelle Meinungskorridor verlassen wird, auf den sich die etablierten Parteien und die Mehrheit der Medienlandschaft geeinigt haben. Das ist inzwischen auch  im privaten Bereich bei Freunden und Verwandten erkennbar.

Wer die aktuelle Politik in grundsätzlichen Fragen kritisiert, hat nicht selten sogar mit Bedrohungen und beruflichen Nachteilen zu rechnen. Rücktritte und Entlassungen wegen abweichender politischer Äußerungen häufen sich im ganzen Land.

 

WIRTSCHAFTLICHE VERNUNFT

Die allgemeine wirtschaftliche Lage deutet auf eine angespannte Situation hin:

  • Regionale Zufriedenheit: Laut einer IHK-Standortumfrage 2025 sind die Unternehmen im Landkreis Freising mit ihrem Standort zwar grundsätzlich zufrieden (Gesamtnote 2,0), die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig.
  • Abwanderungsrisiko in Bayern: Eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zeigt, dass bayernweit mehr als 25 % der befragten Firmen in den kommenden Jahren mit einer sinkenden Inlandsproduktion rechnen, und 7 % ziehen sogar die Einstellung der Produktion in Betracht.
  • Hauptgründe für Verlagerungen: Überregional nennen Unternehmen als Hauptgründe für die Verlagerung von Funktionen ins Ausland hohe Lohnkosten (74 %), strategische Entscheidungen (62 %) sowie hohe Energiepreise.
  • Fachkräftemangel: Im Arbeitsagenturbezirk Freising wird ein deutlicher Anstieg der unbesetzten Stellen auf bis zu 17.000 bis zum Jahr 2028 prognostiziert, was den Druck auf die Unternehmen erhöht.

Kleinere, meist inhabergeführte Betriebe – wie etwa Bäcker, Gastronomen, Einzelhändler, Brauer und Landwirte – können ihre Tätigkeiten nicht einfach an andere Orte verlagern. Etliche haben bereits aufgegeben, oft zum Vorteil internationaler Industrie-, Internet- und Agrarkonzerne, Handels- und Franchise-Ketten.

Ob große, mittlere oder kleine Unternehmen: Stets werden als Ursachen für diese besorgniserregende Entwicklung Fachkräftemangel und verschlechterte Standortbedingungen genannt, insbesondere Kostensteigerungen bei Energie, Beschaffung und Personal sowie Überregulierung und überbordende Bürokratie.

Beträchtliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor, sind nur eine Frage der Zeit – dennoch scheint die Bundesregierung völlig ungerührt. 

 
 
 

 

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